Sexological Bodywork & Coaching
In einem geschützten Erfahrungs-Raum begleite ich dich dabei, dein Spüren und Fühlen (wieder) bewusst wahrzunehmen.
Du kannst neue Erfahrungen mit deiner Körperlichkeit und Sexualität machen, sie erweitern – und deinen ganz eigenen, authentischen Ausdruck dafür finden. Es geht dabei stets um deinen persönlichen Forschungs- und Lernweg.
Sexological Bodywork (sexologische Körperarbeit) ist vom Ansatz her ein somatisch-sexologisches Coaching, bei dem somatische (körperorientierte) Bildung mit sexologischer Körperarbeit verbunden wird.
Selbstbestimmt – oder zu Selbstbestimmtheit ermutigt – kannst du dich ausprobieren, entdecken und sein mit dem, was gerade ist: in deinem Tempo, auf Augenhöhe und frei von Bewertung und Beurteilung.
Du wirst bestärkt und unterstützt, deine Bedürfnisse und Grenzen zu spüren und klar darüber zu kommunizieren. Durch den Einsatz von Atem, Bewegung, Stimme und (Selbst)Berührung wird dein körperliches und sinnliches Erleben intensiviert. Dabei kann sich auch dein emotionales und erotisches Potential erweitern und vertiefen.
Sexological Bodywork ist Körperarbeit
– sie kann mit oder ohne Berührung stattfinden. Berührungen erfolgen dabei ausschließlich einseitig: von mir zu dir – achtsam und abgestimmt.
ohne Berührung (z.B. Achtsamkeitsübungen, Witnessing/Bezeugen, somatische Gesprächsführung)
mit Berührung
(z.B. als Mapping, Exploration, Meditation)
Mit Sexological Bodywork kannst du Folgendes erforschen und erleben:
- deinen Körper bewusster spüren und in Kontakt mit dir selbst kommen
- deine eigene Anatomie erkunden und das Körperempfinden vertiefen
- Scham und Unsicherheiten mit Neugier und Achtsamkeit begegnen
- Selbstannahme und Selbstliebe stärken
- Empfindungen in Bezug auf bestimmte Körperbereiche erkunden – auch dort, wo vielleicht Ablehnung spürbar ist
- neue Formen von Sinnlichkeit und körperlichem Erleben entdecken
- dich deinem Empfinden von Lust und Genuss annähern – in deinem eigenen Tempo
- eigene Bedürfnisse und Grenzen wahrnehmen und ausdrücken
- Körpersignale, Berührungswünsche, Nein-Gefühle und Unsicherheiten spürbar werden lassen und kommunizieren lernen
- Sexualität nach Geburt, Operationen oder körperlichen Einschränkungen neu erforschen
- deinen Narben liebevoll begegnen und sie in dein körperliches Erleben einbeziehen
- als Paar oder Beziehungskonstellation neue Formen von Intimität, Nähe und Sexualität erkunden
- gemeinsames Erleben und körperlichen Kontakt achtsam vertiefen
Wenn dein Thema oder Anliegen hier nicht genannt ist, melde dich gern bei mir.
Wenn du neugierig bist und mehr über Sexological Bodywork erfahren möchtest, können wir ein telefonisches Vorgespräch vereinbaren.
Für eine Session nimmst du dir etwa 2 bis 2,5 Stunden Zeit. Sie besteht in der Regel aus folgenden Phasen:
Wir sprechen über deine Wünsche, Bedürfnisse und mögliche Anliegen. Gemeinsam klären wir offene Fragen und formulieren eine stimmige Intention für die Session. Darauf basierend wählen wir gemeinsam eine passende Form der Körperarbeit aus.
Während der Körperarbeit bleiben wir in stetem Austausch. Deine Intention steht im Mittelpunkt. Ich lade dich dazu ein, Empfindungen, Gefühle oder Gedanken wahrzunehmen und mitzuteilen (Spürkommunikation).
Wenn Berührungen Teil der Session sind, stimmen wir jede Berührung im Einvernehmen ab.
Im Anschluss hast du etwa 10-15 Minuten Zeit, um in Stille nachzuspüren und das Erlebte wirken zu lassen. Diese Phase unterstützt die Integration auf körperlicher und emotionaler Ebene.
Wir reflektieren kurz gemeinsam dein Erleben. Manchmal zeigen sich Impulse, die du in deinen Alltag mitnehmen und dort weiter erforschen kannst.
Da somatisches Lernen Zeit zur Integration braucht, kann eine begleitete Phase über mehrere Monate hilfreich sein – z. B. 3 bis 6 Monate, mit 3 bis 10 Sessions oder mehr, je nach deinem Anliegen.
Du kannst selbstverständlich auch jederzeit Einzelsitzungen buchen – ganz so, wie es für dich stimmig ist.
Wenn du unsicher bist, wie ein Einstieg aussehen kann, sprich mich gern an – wir finden gemeinsam einen passenden Rahmen für dich.
Wenn dein Thema oder dein Wunsch nicht auf Körperarbeit mit Berührung ausgerichtet ist oder es nicht stimmig für dich ist, begleite ich dich behutsam mit berührungsfreien Methoden. Im Vorgespräch finden wir heraus, was dich am besten unterstützt. Das können zum Beispiel Körperwahrnehmungs- und Atemübungen sein oder das Forschen mit Stimme oder Selbstberührung. Du bestimmst, ob du bekleidet bleiben möchtest oder mit deiner Nacktheit forschen magst. Weitere Beispiele für Hands-Off Methoden sind:
somatische Gesprächsführung
In der somatischen Gesprächsführung fließt dein Körper als wertvolle Ressource in das Gespräch mit ein. Es geht nicht nur um Worte, sondern auch darum, wie dein Körper auf bestimmte Themen reagiert – etwa durch Spannung, Entspannung, Atem oder innere Bilder. Ich lade dich ein, innezuhalten, nachzuspüren und Signale deines Körpers bewusst wahrzunehmen. So entsteht ein Raum, in dem Empfindungen, Gedanken und Gefühle gleichermaßen Platz haben. Wir arbeiten langsamer als in einem klassischen Gespräch, damit sich neue Perspektiven und Zugänge öffnen können. Diese Art des Dialogs unterstützt dich darin, dich selbst klarer zu spüren, in eine Präsenz zu kommen und deine innere Weisheit wahrzunehmen. Mit der somatischen Gesprächsführung allein können wir eine ganze Session füllen oder sie als wiederkehrendes Element im Vor- und Nachgespräch sowie in die Körperarbeit einfließen lassen.
Bezeugen / Witnessing
eine stille, präsente Form der Begleitung –
Beim Bezeugen geht es darum, in liebevoller Präsenz mit Ehrfurcht und Mitgefühl der Selbstliebe eines anderen Menschen beizuwohnen – und dadurch Räume für Wachstum, Vertiefung oder Erkenntnisse zu eröffnen.
Bezeugen ist eine einfache und zugleich tiefgreifende Praxis. Ich bin während deines Selbstliebe-Rituals präsent an deiner Seite – ohne zu bewerten, zu interpretieren oder einzugreifen. Ich halte dir den Raum, während du dich dir selbst zuwendest. Ganz still, ganz aufmerksam.
Du bestimmst, wo ich mich im Raum befinde und ob du von mir gesehen werden möchtest. Du kannst dich bekleidet erleben oder dich nach deinem Empfinden an- und ausziehen – alles darf, nichts muss. Dein Selbstliebe-Ritual kann direkte genitale Berührung und hohe Erregung beinhalten, ebenso aber auch sanfte Sinnlichkeit, Atem, Bewegung oder einfach achtsames Spüren im ganzen Körper.
Für dich als bezeugte Person entsteht ein geschützter Raum, in dem du mit deinem Mut, deiner Lust oder deiner Neugier gehen kannst – oder mit dem, was sich zeigt: Stille, Unwissen, Aufregung oder herausfordernde Gefühle. Es ist bereits eine Übung, mit dem da zu sein, was ist.
Selbstliebe-Coaching
Ich begleite dich gern dabei, zu erkunden und zu üben, welche Möglichkeiten und Zugänge dir dein Körper beim Solo-Sex bietet, dich intensiv zu spüren. Das kann bspw. über deine Atmung, Bewegung, Stimme, Selbstberührungen oder deine Sinne sein. Diese Methode unterstützt dich auch darin, einschränkende Gewohnheiten deiner Selbstliebe zu verändern und dein erotisches Spüren zu vertiefen. Du kannst lernen, deine Fähigkeit zu Genuss und sexueller Erregung und den eigenen sinnlichen Ausdruck zu erweitern.
Wenn du dich für eine Session mit Berührung entscheidest, kann sie auf unterschiedliche Weise gestaltet sein – je nach deiner Intention und dem, was sich im Moment stimmig für dich anfühlt. Was genau für dich passt, besprechen wir im Vorgespräch.
Die Methoden können einzeln für sich stehen oder sich individuell miteinander verbinden und ergänzen. Einige typische Methoden aus dem Sexological Bodywork sind zum Beispiel:
Mapping
Mapping ist abgeleitet von „map“ = englisch: „Landkarte“. Bei dieser Methode wird durch abgestimmte, achtsame und eher punktuelle Berührungen ein bestimmter Körperbereich erkundet und eine Art „Empfindungslandkarte“ erstellt. Gemappt werden kann am gesamten Körper – ebenso am Genital- und Analbereich (innerhalb oder außerhalb).
Es geht um das Wahrnehmen und Spüren von Empfindungen, Grenzen, Taubheit, Schmerzen oder Lust. Ein Mapping
- unterstützt deine Selbstwahrnehmung,
- ermöglicht dir eine Verbindung zu bestimmten Körperstellen (wieder zu erlangen)
- kann dein Kennenlernen und Benennen einzelner Körperteile unterstützen (z.B. auf Anatomie fokussiertes Genital- und Anal-Mapping),
- ermöglicht ein tieferes Bewusstsein für Lust oder Erregung (Pleasure Mapping).
Exploration (ganzkörperlich, auch genital und anal)
Exploration lädt dazu ein, neugierig und absichtslos zu forschen: Wie fühlt sich eine bestimmte Berührungsqualität an? Was verändert sich mit Atem, Bewegung oder Stimme? Es geht nicht darum, etwas „zu erreichen“, sondern präsent zu sein mit dem, was sich zeigt – und dich dabei selbst besser kennenzulernen. Im Gegensatz zum Mapping ist die Exploration etwas „freier“ und beinhaltet eher Striche und fließende Berührungen als punktuelles Berühren. Exploration ist am gesamten Körper – einschließlich genital und anal- möglich.
Meditation (genital und anal)
In der Berührungsmeditation wirst du eingeladen, mit Fokus und Achtsamkeit Berührung zu empfangen – durch absichtlose, langsame und sich wiederholende Berührungen an Genitalien oder dem Anus (nur extern, nicht intern). Diese Berührungen stimmen wir vorher sehr detailliert ab, so dass dein Nervensystem sich während der Meditation entspannen kann.
Dieser achtsame Erfahrungsraum ermöglicht dir, dich detaillierter und intensiver zu spüren, ganz bei dir zu bleiben und wahrzunehmen, was in deinem Körper geschieht. Ob sexuelle Erregung, sinnliches Erleben, Langeweile oder Frust – du bist ganz präsent mit dem, was gerade ist, ohne damit etwas „machen zu müssen“. Du darfst dich von zielgerichtetem Orgasmus-Erleben lösen und eine meditative Präsenz entwickeln.
"Massage" bzw. genussvolle Berührungen
Sexological Bodyworker:innen geben keine reinen Massagen. Wir arbeiten aber mit genussvoller Berührung, Aktivierung und auch Erregung in einem sicheren Rahmen mit klarer Rollenverteilung und genauen Absprachen. Darin gibt es wiederum verschiedene Formen, zum Beispiel die Bossy Massage (du bestimmst, wie du von mir berührt werden möchtest), die aktivierende erotische Massage (wir erforschen gemeinsam, wie du in Erregung kommst und sie halten kannst) oder das Erotic Massage Dancing (du bist selbst aktiv über Bewegung, Selbstberührung, Atmung, Stimme und ich begleite dich dabei, je nach Wunsch, mit meinen Berührungen, meinem Atem und meiner Stimme).
Begleitung im Umgang mit Narben
(im Brust-, Bauch-, Damm- oder Intimbereich)
(im Brust-, Bauch-, Damm- oder Intimbereich)
Narben- zum Beispiel nach Geburten, Operationen oder Unfällen – können Einfluss auf das körperliche Empfinden haben, emotional belastend sein, Erinnerungen an bestimmte Ereignisse oder Lebensphasen tragen – und Einfluss auf die Sexualität haben.
In der körperorientierten Arbeit begegnest du deinen Narben mit liebevoller Achtsamkeit. Im Zentrum steht dein Erleben: Wie fühlt sich die Narbe an? Welche Berührungsqualitäten sind möglich? Was zeigt sich, wenn du diesen Teil deines Körpers bewusst einlädst? Durch sanfte, achtsame Berührungstechniken und spezielles Öl, kann dein vernarbtes Gewebe unterstützt werden zu entspannen, besser zu durchbluten, sich zu sensibilisieren/ revitalisieren und Schmerzen oder Unbehagen zu lindern. Auch können emotionale Prozesse unterstützt werden und ein anderer Zugang von dir zu deinem Körper und dem vernarbten Gewebe möglich werden.
- In meiner Arbeit folge ich den ethischen Richtlinien des europäischen (EASB) bzw. amerikanischen Berufsverbandes (Association of Certified Sexological Bodyworkers – ACSB).
- Ich arbeite immer vollständig und angemessen bekleidet.
- Ich arbeite nur mit einseitiger Berührung, das heißt von mir zu dir, mit meinen Händen und maximal Unterarmen.
- Jegliche Berührung von mir geschieht nur mit deinem Einverständnis. Auch während der Körperarbeit sind wir dazu in steter Kommunikation.
- Bei genitaler und analer Berührung trage ich stets Handschuhe.
- Ich gehe keine romantische oder sexuelle Beziehung mit dir ein.
Sexological Bodywork ist kein Heilverfahren und ersetzt keine (Psycho)Therapie.