Sexualberatung & Sexualtherapie

Mit wem kann ich über meine Sexualität sprechen?
Vertraue ich mich einem Arzt an oder lieber einer nahestehenden Person, die mich kennt?
Und was passiert eigentlich mit dem, was ich erzähle?

Manche Fragen, Erfahrungen oder Gedanken möchte man nicht einfach mit jeder Person teilen. Vielleicht wünschst du dir ein Gegenüber, das nicht wertet, sondern zuhört. Jemanden, dem du dich öffnen kannst – ohne Sorge, was mit dem Gesagten passiert.

In meinem Selbsterlebensraum stehen Verschwiegenheit und Vertraulichkeit an erster Stelle.

Ich biete dir einen geschützten Rahmen – und mich als zugewandtes Gegenüber. Einen Ort, an dem du Fragen stellen kannst, an dem Zweifel, Unsicherheiten oder Scham einen Platz haben dürfen. Einen Raum, in dem du nicht bewertet oder eingeordnet wirst.

Ich begleite dich dabei, dich deinem Thema zu nähern und damit auseinanderzusetzen. Verschiedene sexualtherapeutische Ansätze und Perspektiven fließen dabei in meine Arbeit mit ein.

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Die gute Nachricht ist: Sexualität und sexuelles Erleben sind das Ergebnis von Lernprozessen - und damit gestaltbar und erweiterbar.

Im Laufe deines Lebens haben sich verschiedene Fähigkeiten, die Teil jeder menschlichen sexuellen Entwicklung sind, durch persönliche und soziale Erfahrungen und Prozesse herausgebildet. Du hast Sexualität gelernt. Durch therapeutische Begleitung bieten sich so auch konkrete Veränderungen und Erweiterungsmöglichkeiten an.

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Mögliche Themen, mit denen du zu mir kommen kannst (eine Auswahl):

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Identität & Selbstwahrnehmung
  • Fragen zu sexueller Orientierung oder Identität
  • Umgang mit erotischen Fantasien und sexuellen Bedürfnissen
  • Selbstbefriedigung und Körperwahrnehmung
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körperliche & sexuelle Funktionen
  • Schmerzen beim Sex (z.B. Dyspareunie) 
  • Schwierigkeiten mit Erregung oder Orgasmus (z.B. Anorgasmie, Ejaculatio praecox, erektile Dysfunktion) 
  • Vaginismus 
  • Veränderung der Sexualität durch Lebensphasen, Krankheit oder hormonelle Umstellungen
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emotionale & psychische Aspekte
  • Ängste, Scham oder Blockaden rund um Sexualität 
  • geringes sexuelles Verlangen oder Libidoverlust
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Beziehung & Kommunikation
  • schwierige Themen in der sexuellen Kommunikation mit der Partnerperson/ -personen 
  • Unsicherheiten und Konflikte bezüglich Intimität und Nähe

Was erwartet dich in einer Sexualtherapie-Sitzung?

Der Ablauf richtet sich ganz nach deinem Anliegen und kann daher sehr unterschiedlich aussehen. Ausgehend von deinen bereits erlernten Fähigkeiten kann ein erster Schritt sein, dein Thema aus dem Blickwinkel verschiedener Bereiche zu betrachten.

Es kann darum gehen, Vorstellungen von „normaler“ Sexualität zu hinterfragen, mit Mythen aufzuräumen oder Wissen über körperliche Vorgänge zu vermitteln.
Der Zugang zu deinem eigenen Körper kann eine Rolle spielen – etwa über Wahrnehmung, Bewegungsmuster, Atmung oder Muskelspannung.
Bei Anliegen in einer Beziehung kann die Verständigung über Unterschiede, Bedürfnisse oder Wünsche im Vordergrund stehen.
Auch das emotionale Erleben kann im Mittelpunkt stehen – Gefühle, die im Zusammenhang mit Sexualität auftauchen, wie Scham, Unsicherheit, Angst, Lust oder Nähe.

Du bestimmst dabei jederzeit, worüber du sprechen möchtest, in welchem Tempo wir vorgehen und welches Ziel du erreichen möchtest.

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Wie und womit arbeite ich?

Ich arbeite auf der Grundlage der systemischen Sexualtherapie und des körperorientierten Ansatzes Sexocorporel. Beide setzen an deinen Stärken und Potentialen an und gehören zu den sogenannten Hands-Off-Methoden – das heißt: Es findet im Rahmen der sexualtherapeutischen Begleitung kein Körperkontakt zwischen dir und mir statt.

Neben dem Gespräch können auch Übungen zur Körperwahrnehmung einfließen, um deine körperlichen Vorgänge bewusster wahrzunehmen und besser zu verstehen. Mithilfe von Elementen wie Atmung, Muskelspannung und Bewegung schauen wir gemeinsam, wie du dein eigenes oder gemeinsames sexuelles Erleben verändern kannst.

Um den Schritt vom Besprechen zum Tun zu unterstützen, arbeite ich auch mit konkreten Übungen oder Experimenten für zu Hause.

Sexualtherapie ist möglich für Einzelpersonen, Paare oder Beziehungskonstellationen.

Als systemische Sexualtherapeutin und Sexologin habe ich keine Heilerlaubnis und gebe kein Heilversprechen. Sexualtherapie ersetzt keine Psychotherapie, kann sich aber ergänzen.